Mit 5 1/2 Jahren ist er das erste Mal geschwommen nach dem wunderschönen Gespräch mit Ihnen. Ich hatte bereits die Hoffnung aufgegeben, dass ich ihn je dazu bringen könnte.
Alle vorherigen Versuche sind fehlgeschlagen. Obwohl ich auch selbst mit ins Wasser gegangen bin und ihn unter dem Bauch gehalten habe, ist er jedesmal in Panik ausgebrochen. Er ist sehr wasserliebend und hat sowohl am See wie auch am Rhein immer grosse Freude, allerdings ging er nur so weit, wie er auch stehen konnte. Ohne festen Grund unter den Füssen bekam er Atemnot und Angst.
In unserem Gespräch haben Sie herausgefunden, dass seine Haltung etwas "kopflastig" ist, sein Schwerpunkt also vorne liegt, was beim Schwimmen natürlich nicht gerade von Vorteil ist und vielleicht auch seine Panik vor dem Untergehen ausgelöst hat. Und er hat uns wissen lassen, dass ihm Schulter- und Rückenverspannungen zu schaffen machen.
Gleich nach dem Gespräch, in dem sie ihm die Schwimmbewegung zu vermitteln versucht haben, bin ich mit ihm zum See gefahren. Wir sind beide ins Wasser gegangen, ich habe noch mal eine leichte Unterstützung unter dem Bauch gegeben und der Kerl ist geschwommen!!! Er war wie losgelöst, ist immer wieder zurück ins Wasser, Stöcken und Steinen hintergesprungen, das war vorher undenkbar. Der ganze Hund war wie ausgewechselt, hatte eine so grosse Freude, dass es sogar für Aussenstehende sichtbar war, die den Hintergrung ja gar nicht kannten.