Dank an die Hundewelt


Von Herzen und für immer gültig.



Die Geschöpfe, die unser Leben mit uns teilen, tun das in der Regel gern. Sie lieben uns, wir lieben sie. Beide Seiten machen den einen oder anderen Kopromiss, was den Komfort oder die Gewohnheiten angeht, doch das tun wir gern.

 

Dennoch ist es mir ein großes Anliegen, dass wir Menschen uns darüber im Klaren sind, wenn wir von unseren Freunden in Tiergestalt Dinge verlangen, die ihnen schwer fallen. Ganz einfach deshalb, weil sie nicht dem natürlichen Verhalten ihrer Art entsprechen.


Dass sie es trotzdem für uns tun, ist ein großes Geschenk und sollte von uns nicht als selbstverständlich angesehen werden.

 




Danke für all die Male, wo ich Dich bat, Dinge zu tun, die oft Deiner Art fremd sind:

 

... An der zu Leine gehen

Es beraubt Dich Deiner Freiheit und verändert Deine Körpersprache

 

... Hühner als Familiemitglieder zu betrachten

Eigentlich würdest Du sie essen

 

... Auf mein Rufen sofort da zu sein

Du bist ein freies Wesen und niemandem Gehorsam schuldig

 

... Unterwasserlauftraining zu machen

Sich bewegender Untergrund? So etwas gibt es in der Natur nicht.

 

... Autofahren als normal zu akzeptieren

Man ist eingesperrt und irre schnell

 

... Fremde zu treffen und sie nicht begrüßen zu dürfen, obwohl du es wolltest

Du freust Dich, jemanden zu sehen und hast Dein eigenes Begrüßungsritual

 

... Fremde treffen und sie begrüßen zu müssen, obwohl du es nicht wolltest

Nicht immer magst Du andere treffen - und trotzdem dringen sie durch Unachtsamkeit in Deinen Raum

 

... Allein zu Hause zu sein

Du lebst in der Gruppe - allein zu sein ist wirklich selten

 

... Eine Regenjacke zu tragen

Sie macht Geräusche und kommt wahrlich nicht in der Natur vor

 

... Mit Katzen befreundet zu sein

Das ist wirklich eine moderne Erfindung

 

... Silvesterlärm zu ertragen

Schmerzt und ängstigt - und man kann nicht davonlaufen

 

... Eine Auseinandersetzung nicht führen zu dürfen, weil ich mich einmischte

Du weißt, was Du tust - und ich lasse Dich aus Angst nicht

 

... Eine Auseinandersetzung führen zu müssen, weil ich mich nicht einmischte

Du hättest Hilfe gebraucht, doch es war nicht genug Unterstützung da

 

... Aufs Jagen zu verzichten

Dabei geht es ums Überleben - es liegt Dir in den Genen

 

... Nicht außer Sichtweite zu stöbern

Dabei findest Du sicher zurück

 

... Buddeln nur an bestimmten Stellen zu dürfen

Wirklich schwer zu verstehen

 

... Im Aas wälzen und sofort saubergewasche zu werden

Du hattest gute Gründe, Dich zu wälzen

 

... Überhaupt gewaschen zu werden

Eine Zumutung, besonders, wenn es mit Schaum passiert

 

... Nicht das zu essen, was du draußen leckeres aufgespürt hast

Dabei ist die Welt voller essbarer Dinge

 

... Meinen komischen menschlichen Zeitplan mitzumachen

Wie oft hieß es "Gleich geht´s los" - und dann verlor ich mich in Menschenkram

 

...

 
Die Liste ist sicher unvollständig. Wofür seid Ihr Euren Freunden in Hundegestalt besonders dankbar?

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Alex (Mittwoch, 29 Januar 2014 13:57)

    Ich bin dafür dankbar,
    dass meine Mäuse und ich uns gefunden haben.
    Dass sie mir nie böse sind, auch wenn ich einmal böse auf sie bin.
    Dass sie mir beistehen, wenn es mir schlecht geht.
    Dass sie meine Tränen trocknen, wenn ich traurig bin.
    Dass sie mir ihre Liebe zeigen, wie kein anderes Lebenwesen auf dieser Welt.

    DASS SIE EINFACH FÜR MICH DA SIND UND MICH NEHMEN, WIE ICH BIN. Jeden Tag!

    Ich liebe meine drei Mädls abgöttisch - mit Haut und Haaren :-)

  • #2

    Nicole (Mittwoch, 29 Januar 2014 16:19)

    Ich bin meinen Vierbeinern (2 Katzen und 1 Hund) dankbar, dass es sie gibt.

    Meinem Hund dafür, dass er so eine treue Seele ist und allen Lebewesen freundlich gegenüber tritt. Dass er mich wortlos versteht, auch wenn ich auf dieser Kommunikationsebene des öfteren mal auf dem Schlauch stehe, oder schlicht weg zu fertig bin, seinen Wünschen in vollem Umpfang nachkommen zu können und er mich trotzdem liebt. Und ich bin so froh darüber, dass er sich mich als "Rudelführer" auserwählt hat. Ja, er hat mich gewählt, obwohl er eigentlich rechtlich anderen Menschen gehörte. Ich bin ihm dankbar, dass er die Katzen nicht nur erträgt, sondern regelrecht abgöttisch liebt obwohl er öfter mal erhobene Tatzen für (in Katzenaugen) rüpelhaftes Verhalten hinnehmen muß. Wenn sie nicht da sind fehlt ihm was, und er sucht das ganze Haus nach ihnen ab.

    Meiner großen Katze bin ich dankbar, dass sie trotz all ihrer Traumata nach ein einhalb Jahren Missverständnis-Terror doch noch Vertrauen zu mir fassen konnte und wir mitlerweile eine so innige Herzbeziehung haben wie ich mir vorher nie träumen hätte lassen. Wenn sie durch geschlossene Türen über mehrere Räume hinweg von mir getrennt ist, öffnet sie all diese Türen, bis sie mich gefunden und sich an mich rangeschmust hat. Ich spür sie nach mir rufen, wenn sie mich braucht und sie spürt mich, wenn ich sie brauche.

    Meiner kleinen Katze, die ein wahrer Liebesengel ist, bin ich einfach dankbar, dass sie zu mir (uns) gefunden hat. Dass sie mir geholfen hat, das Herz der großen Katze zu erreichen. Dass sie in ihrer zurückhaltenden, schüchternen und doch furchtlosen, sanften und liebevollen Art half, Hund, Katze und Mensch zu vereinen. Dass sie mir immer ihre Liebe zeigt und so herzergreifend vertrauensvoll ist.

    Und allen dreien gemeinsam bin ich dankbar, dass sie ihr Leben mit mir teilen.
    Für mich sind es ein paar schöne Jahre - für sie ist es ihr ganzes Leben, dass sie mir schenken. Immer wenn mir das in seinem vollen Ausmaß bewusst wird, kommen mir die Tränen vor Dankbarkeit.
    Mir ihre Zeit, ihre Aufmerksamkeit und ihre Zuneigung schenken. Und mich jederzeit, in jedem Gefühlszustand (ich bin depressiv) einfach akzeptieren, ohne mich verändern zu wollen oder sich von mir abzuwenden. Dass sie meine Menschentage nicht nur mitertragen, sondern sie durch ihre Anwesenheit erst richtig schön und lebenswert machen.

  • #3

    Julia Klingenhoff (Mittwoch, 29 Januar 2014 18:08)

    Die Liebe mit der Ally täglich handelt, bewegt mich.
    Ich bin oft erstaunt wie einfach wir Kompromisse finden, wenn wir Dinge besprechen.
    Sie hat mich ihre Körpersprache gelehrt, brachte mich zur Tierkommunikation, ist eine begeisterte Abenteurerin und hat mich Bedingungslosigkeit gelehrt.
    Ich habe soviel Spass mit ihr. Sie redet genauso gern wie ich.
    Manchmal fehlen mir die Worte. Ich liebe Ally und danke ihr für die Liebe, die sie mir schenkt.

  • #4

    Marion (Samstag, 01 März 2014 07:56)

    Ich sage meiner Hündin ganz oft: Danke, dass du da bist. Und ich entschuldige mich auch, dass ich in verschiedenen Situationen Gehorsam verlange, damit sie geschützt ist.
    Hunde sind ganz wunderbare Wesen und ich möchte keine Sekunde mit ihnen missen.

  • #5

    Jasmin (Dienstag, 31 März 2015 12:34)

    Ich bin meinen Hunden und Seelengefährten dankbar, für Ihr Vertrauen das sie mir täglich entgegen bringen, für die Geduld mit mir, wenn nicht immer alles ruhig und gelassen läuft.
    Ich bin Ihnen dankbar, für die immer wieder gute Verständigung zwischen uns und für das harmonische Miteinander.
    Dankbar, das sie mich inspirieren, ein offenes Ohr für Ihre Bedürfnisse zu haben und ich mich damit voll und ganz auf sie einlassen kann.
    Ich bin DANKBAR das ich nun weiss, das sie sehr gern an meiner Seite sind und das wir gemeinsame Aufgaben haben und meistern werden.
    Und zu guter Letzt (die Liste ist endlos doch hier höre ich vorerst auf) bin ich dankbar das sie Menschen so sehr lieben, und Ihre Herzen berühren, manchmal ohne das die Menschen es bewusst mitbekommen.
    DANKE das ich an Eurer Seite wandeln darf, das macht mich unendlich Glücklich.


  • #6

    Pia (Samstag, 03 September 2016 10:46)

    Ich danke meinen Hunden auch täglich für die Geduld, die sie meinen Kindern gegenüber aufbringen. Das ist keine Selbstverständlichkeit :) Im Gegenzug werden sie von ihnen heiß geliebt, bewundert, viel bespasst und ausgeführt.