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Luchs

Kurs 2

Nach unserem zweiten Termin ist es nun eine gute Idee, Termine mit Deiner Übungspartnerin zu machen, an denen Ihr Euch zum Senden und Empfangen verabredet.

Ich wünsche Dir viel Spaß!

Farben senden und empfangen

Diese Übung kannst du sowohl über die Entfernung als auch in Person mit jemandem durchführen. Vor Beginn der Übung ist es wichtig, folgendes festzulegen:

1. Wer sendet zuerst, wer empfängt zuerst?
Das ist wichtig – die Übung funktioniert sonst nicht. Ihr wechselt Euch ab, pausiert aber nach jedem Durchgang, um einander Feedback zu geben.

2. Welche Farbe wird gesendet?
Beide Übungspartner*innen dürfen wissen, welche Farbe drankommt. Was die empfangende Person nicht weiß, ist, wie hell oder dunkel die Farbe aus Sicht der sendenden Person ist, ob die Farbe eher kühl oder warm ist, welches Objekt und welches Gefühl damit verbunden ist. All das findest Du beim Empfangen heraus. Dass Du, obwohl Du nicht senden sollst, auch Bilder und Gedanken zu der betreffenden Farbe hast, ist normal. Du musst sie nicht krampfhaft wegschieben. Klappt eh meist nicht. Achte nur darauf, wie sich Deine Wahrnehmung verändert, wenn Ihr in der Übung aufgefordert werdet, Verbindung aufzunehmen.
Bist Du mit Deiner Partner*in in einem Raum, solltet Ihr einander gegenüber sitzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr am Boden oder auf Stühlen sitzt. Ihr solltet so nah aneinander dran sitzen, wie es für euch noch angenehm ist. Wenn Ihr beide bereit seid, könnt Ihr die Aufnahme abspielen. Arbeitet Ihr über die Distanz, könnt Ihr Euch entweder über Skype, Telefon oder Chat das Signal geben, auf das hin Ihr beide jeweils die Aufnahme abspielt.

Wichtig:

Das Ziel der Übung ist nicht die 1:1-Übertragung der Botschaft. Das Senden und Empfangen von Mensch zu Mensch ist etwas schwieriger als das von Tier zum Menschen. Diese Übung dient Dir vor allem dazu, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wann die Verbindung gut war und wann weniger gut. Sie gibt Dir außerdem Gelegenheit, wahrzunehmen, auf welchem Kanal Dir das Empfangen besonders gut gelingt.

„Farben senden und empfangen“

 

"Farben senden und empfangen"

Lieblingsplatz senden und empfangen

Diese Übung kannst Du sowohl über die Entfernung als auch in Person mit jemandem durchführen. Vor Beginn der Übung ist es wichtig, folgendes festzulegen:

1. Wer sendet zuerst, wer empfängt zuerst?
Das ist wichtig – die Übung funktioniert sonst nicht. Ihr wechselt Euch ab, pausiert aber nach jedem Durchgang, um einander Feedback zu geben.

2. Überlege Dir als sendende Person, welchen Platz Du schicken möchtest.

Wichtig:

Er muss real existieren, darf also kein Phantasieort sein. Bist du mit Deiner Partner*in in einem Raum, solltet Ihr einander gegenüber sitzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr am Boden oder auf Stühlen sitzt. Ihr solltet so nah aneinander dran sein, wie es für Euch noch angenehm ist. Wenn Ihr beide bereit seid, könnt Ihr die Aufnahme abspielen. Arbeitet Ihr über die Distanz, könnt Ihr Euch entweder über Skype, Telefon oder Chat das Signal geben, auf das hin Ihr beide jeweils die Aufnahme abspielt. Achtet darauf, beim hinterher Feedback nicht versehentlich Details über den Lieblingsplatz der empfangenden Person vergleichend auszutauschen. Ihr solltet über den Platz möglichst nichts wissen, bevor die Übung beginnt. Für den Fall, dass Ihr einander gut kennt, konzentriert Euch beim senden besonders auf die Details des Platzes, die Eurer Partner*in nicht so vertraut sind. Leichter ist es allerdings, diese Übung mit einer Person zu machen, von der man nicht schon alles weiß. Auch hier ist das Ziel der Übung ist nicht die 1:1- Übertragung der Botschaft, auch wenn das durchaus gelingen kann.

„Lieblingsplatz senden und empfangen“

 

"Lieblingsplatz senden und empfangen"

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